Der Vorteil aller Akkumulatoren gegenüber den Batterien ist, dass sie wiederaufgeladen werden können und so eine entsprechende Anzahl an Primärzellen einsparen helfen. Wenn der Handybesitzer jedoch nicht sorgsam mit den Stromlieferanten umgeht, verkürzen sich schnell die vom jeweiligen Hersteller angegebenen Standby- und Sprechzeiten des jeweiligen Handymodells. Die richtige Pflege ist wichtig, damit der Akku zuverlässig seinen Dienst verrichten kann.
Mehr Sendeleistung, mehr Strombedarf
Eine erhöhte Sendeleistung des Mobilfunkgeräts zieht einen erhöhten Strombedarf nach sich. Wer das Maximum aus seinem Akku herauskitzeln möchte, sorgt dafür, dass die Sendeleistung des Handys nicht gestört wird. Die Antenne des Geräts sollte - beispielsweise von der Hand und durch das Transportieren in Taschen- nicht blockiert werden. Auch das Telefonieren in Autos fordert - bedingt durch die Karosserie - die Speicherzellen mehr als sonst.
Strom sparen kann man auch, indem man alle den Energiespeicher belastenden Funktionen ausschaltet. Dazu gehören die Display-Beleuchtung, der Vibrationsalarm, die Tastentöne oder Handyspiele. Selbst das blinkende Mitteilungs-Symbol, das dem Nutzer anzeigt, dass das Postfach voll ist, fällt hier negativ ins Gewicht.
Wird das Handy für mehrere Stunden am Stück nicht gebraucht - zum Beispiel nachts - lohnt es sich, das Gerät ganz ausschalten. Bei manchen Modellen kann der Besitzer sogar eine Uhrzeit programmieren, zu der sich das Gerät selbständig abschaltet. Dagegen ist andauerndes An- und Ausschalten nicht sinnvoll, denn bei jedem Einschalten bucht sich das Gerät in das jeweilige Mobilfunknetz ein - und verbraucht wieder mehr Strom.
Hitze und Kälte sind die größten Feinde der Akkus
Während nach Aussage von Handyherstellern eine Überladung durch das Ladegerät oder eine Tiefentladung aufgrund der heutigen Technik - zumindest bei Gebrauch von Original-Zubehör - nicht mehr möglich ist, sollten Handybesitzer dennoch Vorsicht walten lassen. Zumindest eine Tiefentladung ist nicht ganz ausgeschlossen: Wird hier mehrmals hintereinander eine gewisse Mindestspannung unterschritten, ist ein Wiederaufladen nicht mehr möglich. Deswegen sollten entladene Akkus in der Regel schnell wieder mit Strom versorgt werden. Zum Aufladen sollte immer das dazugehörige Ladegerät verwendet werden.





